In der Rubrik Beiträge


Die unheimlichen Investoren
von Guy Krneta

Für 230 Millionen Franken wollte der Basler Wirtschaftsanwalt Martin Wagner im Auftrag einer Investorengruppe die gesamte «Blick»-Gruppe kaufen. Dies machte die «NZZ am … weiter


Ein Abschiedsgruss aus den Ruinen
von Bernhard Bonjour

Was ist in den Basler Wahlen geschehen? Man darf feststellen: Nichts. Die Machtteilung zwischen linker Mitte (SP und Grüne) und traditioneller Rechten … weiter


Hassprediger im Leerlauf
von Alfred Schlienger

Und wieder hat es nichts genützt. Seit sechs Jahren schreibt sich nun Markus Somm, Schriftleiter der Basler Zeitung von Blochers Gnaden, bereits die Finger wund, mit … weiter


Regionalzeitungswunder
von Guy Krneta

Zeitungen haben ein Problem. Sie haben mehr als ein Problem. Aber ihr grösstes heisst: Wie wird unabhängiger recherchierender Journalismus künftig … weiter

Aktuell

Medienfest auf dem Dreispitz

«Rettet-Basel» & «Medien mit Zukunft»

Freitag, 29. Juni 2018

17.00 – ca. 24.00 Uhr

Haus der elektronischen Künste (HeK)
Freilager-Platz 9, 4142 Münchenstein / Basel

Der Ort ist mit Velo oder Tram vom Bahnhof Basel SBB in wenigen Minuten bestens erreichbar: Tram 11 bis Station «Freilager», direkt am Campus.

 

[2017-05-11]

Die BaZ schrumpft weiter

Mit einer lesenswerten Recherche schildert die WoZ (11.Mai 2017, Seite 23) den andauernden Schrumpfungsprozess der Blocher-Zeitung, der unterdessen den Charakter der Massen-Entlassung angenommen hat.

WoZ

[2017-05-11]

Basler Fasnacht

Auch dieses Jahr war das Thema «BaZ» natürlich wieder an der Fasnacht vertreten, so mit einer «Sonderausgabe» des Blattes der Clique Kerzedrepf und bei Bildsteerig, Die Aabrennte, Die Antiquierte.

(herunterladen: aufs Bild klicken)


 

[2017-03-23]

TagesWoche: Chefredaktor und Geschäftsführer Christian Degen hat gekündigt

Gemäss einer Mitteilung der Tageswoche beendet Christian Degen «sein Engagement auf das Ende seiner vertraglichen Kündigungsfrist auf eigenen Wunsch vor dem Hintergrund unterschiedlicher betriebsinterner Auffassungen über die weitere Entwicklung der TagesWoche.»

Mitteilung TagesWoche

[2017-02-23]

Neue Peinlichkeiten bei der BaZ

Die Tageswoche hat heute ausgebracht, wie seitens der BaZ-Redaktion versucht worden ist, die bürgerlichen Parteien – erfolglos – zu einer Stellungnahme bezüglich einer von ihr erfundenen und publizistisch bewirtschafteten Basler Bankrats-Affäre zu bewegen. Dass die Tageswoche nun Zähne zeigt, dürfte mit ihrer neuen ökonomischen Situation (alias Geschäftsmodell) zu erklären sein.
Die Publikation hat bei der BaZ schon zur Kündigung eines auf unseren Seiten notorischen Redaktors geführt, wie eine Medienmitteilung von Redaktor Somm, ohne Namen zu nennen, bestätigt.

TagesWoche

[2017-02-02]

TagesWoche: Anschubfinanzierung abgeschlossen – 5 von 31 Stellen müssen abgebaut werden.

«Die positive Entwicklung der TagesWoche hat die Stiftung für Medienvielfalt ermutigt, die TagesWoche langfristig mit einem festen Betrag zu unterstützen. Damit ist die Phase der Anschubfinanzierung nach fünf Jahren abgeschlossen.» (Mitteilung der Tageswoche).
Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung haben nun «ein neues Geschäftsmodell ausgearbeitet.» Die TagesWoche setze künftig «auf ein neues Mitgliedermodell, um ihren Betrieb auf eine breitere und nachhaltig finanzierbare Organisation abzustützen; andererseits müsse «die TagesWoche ihre Ausgaben deutlich senken. Dabei müssen fünf Stellen abgebaut werden.»
Wie der Werbebranchendienst persoenlich.com berichtet, wurde Kulturredaktor Marc Krebs gekündigt. Freiwillig austreten wird Karen N. Gerig, womit dem Blatt gerade noch eine 80%-Stelle für Kultur bleiben wird.
Mehr soll laut TagesWoche im Januar bekanntgemacht werden.

PS: (aktualisiert am 22.12.16)

Mitteilung der TagesWoche

Bericht persoenlich.com mit näheren Details

[2016-12-16]

Weitere Beschwerde gegen BaZ vom Presserat gutgeheissen

Die «Basler Zeitung» hat mit der Veröffentlichung des Namens einer Mitarbeiterin der Kesb Basel-Stadt im Artikel «Eine Mutter im Kampf gegen die Behörden» vom 7. Januar 2016 Ziffer 7 der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt.
Für den Presserat wirkte erschwerend, dass in der «BaZ kompakt» vom folgenden Tag erneut ein Artikel mit ähnlichem Inhalt erschienen ist, wiederum mit Namensnennung von Frau Z., dies obwohl mit der Verfasserin der beiden Artikel vom Vortag unmittelbar nach deren Publikation Kontakt aufgenommen worden sei und diese zugestanden hatte, dass eine Namensnennung nicht korrekt sei.

Text der Stellungnahme (38/2016)

[2016-12-07]

«kontertext» – Neue Kolumne mit medienkritischen Beiträgen

Bei der Internet-Publikation www.infosperber erscheint seit kurzem eine wöchentliche Kolumne, die von Seiten unserer Aktion angeregt worden ist. Mitglieder von RettetBasel! und weitere Kolumnist/innen schreiben unter dem Motto: «kontertext» greift Beiträge aus Medien auf und widerspricht aus politischen, journalistischen, inhaltlichen oder sprachlichen Gründen. Ob Analyse, Sprachkritik oder Statement – kontertexte sind undogmatische Einwürfe, die Publiziertes ernst nehmen, ohne selber dem Ernst ganz zu verfallen.
Mit der Basler Zeitung setzen sich zum Beispiel Beiträge von Alfred Schlienger und Bernhard Bonjour auseinander, den wir hier auch unter der Rubrik Beiträge veröffentlichen.
Alle kontertexte finden Sie unter http://www.infosperber.ch/Dossier/kontertext-Alle-Beitrage.

[2016-11-06]

BZ BASEL UND TAGESWOCHE WOHIN?

Podium: Sieber-Scalabrino-Degen

Rettet-Basel stellte am 16. März im Basler Literaturhaus die beiden neuen Chefredaktoren Christian Degen (Tageswoche) und David Sieber (bz) vor und befragte sie über ihre Absichten und ihr publizistisches Konzept.

Die Moderation lag bei Sylvia Scalabrino. Sie war stellvertretende Chefredaktorin von Schweizer Radio DRS und Informationschefin des Eidgenössischen Polizei- und Justizdepartementes. (Bild: Daniel Nussbaumer)

[2016-03-16]

Kurt Imhof ist gestorben

Mit Bestürzung vernehmen wir, dass Kurt Imhof heute seinem Krebsleiden erlegen ist.

Kurt Imhof, engagierter und wirkungsmächtiger Soziologe und Medienwissenschafter, hat Rettet-Basel mit seinen luziden und begeisternden Interventionen an zwei unserer Podien: am 9.12.2010 in der Uni und am 8.2.2012 im Bernoullianum unterstützt.

Für unsere Filmpremiere im Januar musste er uns bereits aus Gesundheitsgründen absagen.

[2015-03-01]

Blocher tut sein Möglichstes

«Begreifen Sie, dass ich mein Möglichstes tue, damit die ‹Basler Zeitung› als noch eine der wenigen grösseren Tageszeitungen unabhängig bleiben kann», schreibt Christoph Blocher in der schriftlichen Fassung seiner Albisgüetli-Rede vom letzten Freitag. Man beachte das Präsens.

[2011-12-23]

Erklärung

Der Aufruf «Rettet Basel!», den das Netzwerk Kunst+Politik vor neun Tagen gestartet hat, wurde bisher von über 18'500 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet. Dieser enorme Ausdruck an Unzufriedenheit trug wesentlich dazu bei, dass sich Tito Tettamanti und Martin Wagner von ihren Anteilen an der Basler Zeitung trennten und sie an Moritz Suter verkauften. Dieser Vorgang ist unseres Wissens einmalig in der Schweizer Pressegeschichte. Wir freuen uns über diesen Erfolg.

Die BaZ hat in den letzten Monaten viel Vertrauen verloren. Beim Kauf im Februar haben die Besitzer einen politischen Kurswechsel explizit ausgeschlossen. Im Juni dementierten sie, dass Markus Somm Chefredaktor der BaZ werden soll. Ende August wurde er über Nacht eingesetzt. Er stellte eine Schattenredaktion bereit, für den Fall dass sich die Redaktion diesem Übernahme-Manöver widersetzen würde. Als die NZZ am Sonntag bekannt machte, dass Christoph Blocher den Kurs der BaZ bestimme, behaupteten sowohl Chefredaktor wie Besitzer, es handle sich lediglich um ein wirtschaftliches Beratermandat. Eine Woche später wurde publik, dass Blocher bereits in den Kauf der Zeitung involviert war.

Blocher war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Zuvor aber wurde das Fass kräftig gefüllt durch Falschinformationen, hetzerische Leitartikel des Chefredaktors und einen Debatten-Journalismus, der sich offensichtlich am Themenkatalog der SVP orientiert.

«Wir haben genug von Blocher, Somm und Tettamanti», haben über 18'500 Menschen erklärt: «Die Stadt Basel hat eine Tageszeitung verdient, die unabhängig denkt und kein Hebel für die SVPisierung der Schweizer Medienlandschaft ist.» Mit Markus Somm als Chefredaktor kann das verlorene Vertrauen in die BaZ nicht wiedergewonnen werden. Und erst recht nicht, wenn der neue Besitzer Moritz Suter das Unterzeichnen eines Aufrufs als Mobbing bezeichnet und zur Straftat erklärt. Diese Diffamierung von über 18'500 Bürgerinnen und Bürgern, die ihr Recht auf freie Meinungsäusserung wahrnehmen, zeigt, dass Moritz Suter von der Stimmung, die in Basel herrscht, nicht viel begriffen hat. Viele langjährige Leserinnen und Leser der BaZ, das ist unser Eindruck im Kontakt mit Hunderten von Menschen, fühlen sich von der Chefredaktion vor den Kopf gestossen und von den früheren Besitzern hintergangen.

Basel braucht eine zweite Tageszeitung, weil der öffentliche Meinungsbildungsprozess nicht der Spielball von Investoren sein darf. Dafür setzen wir uns weiter ein. Und bei der BaZ kann erst Ruhe, Stabilität und Glaubwürdigkeit einkehren, wenn ein echter Neuanfang zu erkennen ist. So lange wird Kunst+Politik seinen Aufruf «Rettet Basel!» aufrecht erhalten und weiterführen.

[2010-11-25]

Alarm aus Zürich: Auch die «NZZ am Sonntag» soll nach rechts ausgerichtet werden

Christian Müller meldet am 23. Januar auf Infosperber: «Erneut soll mit Philipp Gut ein prominenter SVP-Sympathisant eingeflogen werden.» «Der Hilferuf kommt aus den Büros der NZZ-Redaktion: Nachdem vor Jahresfrist Markus Somm, der Chefredaktor von Christoph Blochers Basler Zeitung, auf Wunsch des Verwaltungsratspräsidenten Etienne Jornod neuer Chefredaktor der NZZ hätte werden sollen und nur dank einem Aufstand der Redaktion, der Leserinnen und Leser und auch vieler NZZ-Aktionäre verhindert werden konnte, soll nun Philipp Gut, Inland-Chef und stellvertretender Chefredaktor der SVP-Journaille Weltwoche, neuer Inland-Chef der NZZ am Sonntag werden. Und, so befürchtet die Redaktion, dies nur als Startbahn für den Posten des Chefredaktors. Felix E. Müller, jetziger Chefredaktor der NZZ am Sonntag, tritt Ende 2017 in den Ruhestand...» Mehr auf infosperber.ch

Verein ÖZB veranstaltet Podium in Laufen

Am Dienstag, 12. Januar 2016, findet um 20 Uhr im Gymnasium Laufen eine Podiumdiskussion über die lokale Berichterstattung statt. Die Talkgäste des veranstaltenden Vereins Öffentliche Zeitung Baselland sind: Dieter Wissler, Gemeindepräsident Blauen; Alex Imhof, Stadtpräsident Laufen; Martin Staub, Redaktor Wochenblatt Laufental. Moderation:Lorenzo Vasella. www.oeffentlichezeitung.ch



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